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Year2026Author & PicturesPressestelle HomburgShare

Ober­bür­ger­meis­ter Micha­el Fors­ter und SeH Werk­lei­ter Mar­tin Orsche­kow­ski wür­di­gen neu­es Betriebs­ge­bäu­de als zukunfts­wei­sen­des Bau­pro­jekt für die Stadt

Nur weni­ge Mona­te nach dem Richt­fest wird nun die Ein­wei­hung gefei­ert: Das neue Betriebs­ge­bäu­de des Eigen­be­triebs Stadt­ent­wäs­se­rung Hom­burg (SeH) an der Klär­an­la­ge wur­de nun offi­zi­ell sei­ner Bestim­mung über­ge­ben. Ober­bür­ger­meis­ter Micha­el Fors­ter, SeH-Werk­lei­ter Mar­tin Orsche­kow­ski sowie zahl­rei­che Gäs­te aus Rat, Ver­wal­tung und Ver­tre­tern der betei­lig­ten Unter­neh­men nah­men die Ein­wei­hung zum Anlass, ein Pro­jekt zu wür­di­gen, das in vie­ler­lei Hin­sicht Vor­bild­cha­rak­ter besitzt.

Bereits im April 2025 hat­ten die Bau­ar­bei­ten begon­nen, nach­dem die Pla­nung im Rah­men einer Funk­tio­nal­aus­schrei­bung im März 2024 in die Beauf­tra­gung des Gene­ral­über­neh­mers Drei Tan­nen Haus GmbH mün­de­te. Trotz einer mehr­mo­na­ti­gen Geneh­mi­gungs­pha­se konn­te das Gebäu­de plan­mä­ßig im April 2026 fer­tig­ge­stellt wer­den. Klei­ne­re Rest­ar­bei­ten sowie die Gestal­tung der Außen­an­la­gen fol­gen im Sommer.

„Auch wenn im Außen­be­reich noch letz­te Arbei­ten anste­hen, woll­ten wir die­sen Moment nut­zen, um das Gebäu­de gemein­sam ein­zu­wei­hen und der Öffent­lich­keit zu zei­gen, was hier ent­stan­den ist“, erklär­te Ober­bür­ger­meis­ter Micha­el Fors­ter. „Das sanier­te und erwei­ter­te ehe­ma­li­ge Klär­wär­ter­haus steht für einen neu­en Weg, den wir als Stadt Hom­burg ein­ge­schla­gen haben – und es kann eine Blau­pau­se dafür sein, wie wir künf­tig mit wei­te­ren städ­ti­schen Gebäu­den umgehen.“

Beson­ders hob Fors­ter die gewähl­te Bau­wei­se und Pro­jekt­struk­tur her­vor: „Mit der Funk­tio­nal­aus­schrei­bung und der Ver­ga­be an einen Gene­ral­über­neh­mer haben wir Neu­land betre­ten – und das mit Erfolg. Die rei­ne Bau­zeit von gut einem Jahr ist für öffent­li­che Bau­pro­jek­te ein bemer­kens­wer­tes Tem­po.“ Sein Dank galt neben den poli­ti­schen Gre­mi­en aus­drück­lich den betei­lig­ten Fir­men und dem Team der Stadt­ent­wäs­se­rung: „Hier zeigt sich, wel­che Kom­pe­tenz wir vor Ort haben – und was mög­lich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.“

Auch Werk­lei­ter Mar­tin Orsche­kow­ski beton­te die gemein­schaft­li­che Leis­tung: „Ein sol­ches Pro­jekt gelingt nur, wenn Ver­trau­en da ist – in das Team, in die Pla­nung und in die Umset­zung. Die­ses Ver­trau­en haben wir erfah­ren.“ Dem Bau sei eine inten­si­ve Pla­nungs­pha­se vor­aus­ge­gan­gen: „Wir haben uns sehr genau gefragt: Was brau­chen wir? Was wol­len wir? Und wie kön­nen wir ein Gebäu­de schaf­fen, das auch in Jahr­zehn­ten noch funktioniert?“

Das Ergeb­nis ist ein Gebäu­de­kom­plex, der sich in drei Berei­che glie­dert: das sanier­te ehe­ma­li­ge Klär­wär­ter­haus aus den 1950er-Jah­ren, ein zen­tra­ler Trep­pen- und Auf­zugs­be­reich als eige­ner Brand­ab­schnitt sowie ein moder­ner Neu­bau in CLT-Holz­bau­wei­se. Ins­ge­samt ent­stan­den rund 600 Qua­drat­me­ter für Büro- und Labor­flä­chen, Sozi­al­be­rei­che sowie spe­zi­el­le Funk­ti­ons­räu­me für den Kanalbetrieb.

Gro­ßen Wert leg­te das Pro­jekt­team auf Nach­hal­tig­keit und Ener­gie­ef­fi­zi­enz. „Wir haben kon­se­quent auf öko­lo­gi­sche Mate­ria­li­en gesetzt – von der Holz­bau­wei­se über Zel­lu­lo­se-Däm­mung bis hin zu lang­le­bi­gen Fas­sa­den­lö­sun­gen“, so Orsche­kow­ski. „Gleich­zei­tig erfüllt das gesam­te Gebäu­de ener­ge­tisch einen Stan­dard, der deut­lich unter den heu­ti­gen Neu­bau­an­for­de­run­gen liegt.“

Auch im Inne­ren wur­den neue Wege gegan­gen: fle­xi­ble Arbeits­be­rei­che, moder­ne Raum­kon­zep­te und Lösun­gen, die auf die Bedürf­nis­se der Mit­ar­bei­ten­den zuge­schnit­ten sind. „Unser Ziel war es, ein Arbeits­um­feld zu schaf­fen, in dem sich die Men­schen wohl­füh­len und ger­ne arbei­ten – denn das ist heu­te ein ent­schei­den­der Fak­tor“, beton­te Orschekowski.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt: die star­ke regio­na­le Betei­li­gung. „Ein Groß­teil der betei­lig­ten Hand­werks­be­trie­be kommt aus Hom­burg und dem Saar­land“, so Orsche­kow­ski. „Das zeigt, wel­ches Know-how hier vor Ort vor­han­den ist.“ Zum Abschluss des Pro­jekts steht noch die Anbin­dung der Ener­gie­ge­win­nung aus Abwas­ser an – ein wei­te­rer Bau­stein im nach­hal­ti­gen Gesamtkonzept.

Mit der Fer­tig­stel­lung des neu­en Betriebs­ge­bäu­des unter­streicht die Stadt Hom­burg ihren Anspruch, inno­va­ti­ve, nach­hal­ti­ge und wirt­schaft­li­che Lösun­gen im kom­mu­na­len Bau umzu­set­zen. „Wir kön­nen stolz auf das Erreich­te sein“, fass­te Ober­bür­ger­meis­ter Fors­ter zusam­men. „Die­ses Pro­jekt zeigt, was mög­lich ist – und macht Mut für die kom­men­den Aufgaben.“

Bild 1: Ober­bür­ger­meis­ter Micha­el Fors­ter (l.) und Werk­lei­ter Mar­tin Orsche­kow­ski (r.) bei der fei­er­li­chen Ein­wei­hung des neu­en SeH-Gebäudes.

Bild 2: Im Krei­se von Ver­tre­tern aus Rat, Ver­wal­tung und den betei­lig­ten Unter­neh­men wur­de die Ein­wei­hung gefeiert.

Bild 3: Modern und nach­hal­tig: Das fer­tig­ge­stell­te Betriebs­ge­bäu­de der Stadt­ent­wäs­se­rung Homburg.

Bild 4: Ein­bli­cke in das neue Gebäu­de: Die Gäs­te erkun­de­ten die moder­nen Räum­lich­kei­ten bei einem Rundgang.

Stadtentwässerung Homburg
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