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Bür­ger­meis­ter Micha­el Fors­ter sieht dadurch die Grund­la­ge für die Ansied­lung inno­va­ti­ver oder die räum­li­che Ver­än­de­rung bereits ansäs­si­ger Unter­neh­men geschaffen

Datum: 10. Mai 2024 — 09:45 Uhr

Bür­ger­meis­ter Micha­el Fors­ter sowie die bei­den SeH-Werk­lei­ter Mar­tin Orsche­kow­ski und Frank Mis­sy mit den Plä­nen für das neue Indus­trie- und Gewer­be­ge­biet, für die sich auch die Stadt­rats­mit­glie­der Win­fried Ans­lin­ger und Bar­ba­ra Spa­ni­ol interessieren.

„Der heu­ti­ge Spa­ten­stich ist ein Stück Zukunft für die Stadt Hom­burg

Gro­ßer Bahn­hof mit gro­ßem Bag­ger für das aktu­ell größ­te im Bau befind­li­che Gewer­be- und Indus­trie­ge­biet im Saar­pfalz-Kreis. Für Bür­ger­meis­ter Micha­el Fors­ter ist es „ein Stück Zukunft für die Stadt Hom­burg“: Im Bereich Zunderbaum/G 9, dem so genann­ten Erd­beer­land, haben in die­ser Woche in Hom­burg an der B 423 mit dem offi­zi­el­len Spa­ten­stich die Erschlie­ßungs­ar­bei­ten für das ins­ge­samt 22 Hekt­ar gro­ße Gelän­de begonnen.

Zunächst wird in einem ers­ten Bau­ab­schnitt durch die Stadt­ent­wäs­se­rung Hom­burg (SeH) rund ein Drit­tel der Flä­che erschlos­sen, wobei als ers­tes die Kanal­ar­bei­ten – die Inves­ti­tio­nen hier­für betra­gen rund 2,5 Mil­lio­nen Euro — erle­digt wer­den. Anschlie­ßend geht es an die Erschlie­ßungs­maß­nah­men in Sachen Ver­kehr. Die Pla­nung sieht vor, dass ab Früh­jahr 2025 die ers­ten Fir­men auf dem dann erschlos­se­nen Bereich ein­zie­hen sollen.

Im Indus­trie­ge­biet Zunderbaum/G 9 haben die Erschlie­ßungs­maß­nah­men mit dem ers­ten Bau­ab­schnitt begonnen.

Mit Blick auf die Dimen­si­on des Gelän­des blie­ben am Diens­tag die für den offi­zi­el­len Ter­min vor­be­rei­te­ten, sonst bei sol­chen Anläs­sen übli­chen Spa­ten von den Ver­tre­tern der Stadt – neben Bür­ger­meis­ter Micha­el Fors­ter waren dies die SeH-Werk­lei­ter Frank Mis­sy, zugleich Bau­amts­lei­ter, und Mar­tin Orsche­kow­ski -, diver­sen Stadt­rats­mit­glie­dern sowie Tho­mas Leusch (Geschäfts­füh­rer) und Alex­an­der Leusch (Bau­lei­ter) von der Neun­kir­cher Bau­ge­sell­schaft unbe­ach­tet in einer Ecke lie­gen. Statt­des­sen hieb die gro­ße Schau­fel des von einem Mit­ar­bei­ter der Bau­ge­sell­schaft bedien­ten Bag­gers, auf des­sen Sitz Minu­ten zuvor noch kurz Micha­el Fors­ter Platz genom­men hat­te, in den satt­grü­nen Boden.

Weil Hom­burg als Wirt­schafts- und Wis­sen­schafts­stand­ort bekann­ter­ma­ßen mit den Fol­gen der soge­nann­ten Trans­for­ma­ti­on in den Auto­mo­bil-Zulie­fer­be­trie­ben zu kämp­fen habe, sei es auf der ande­ren Sei­te umso wich­ti­ger, den Start­schuss dafür zu geben, per­fek­te Rah­men­be­din­gun­gen für alter­na­ti­ve Arbeits­platz­an­ge­bo­te und damit eine posi­ti­ve Visi­on für die Zukunft zu schaffen.

Für den Ver­wal­tungs­chef ist die in die­ser Woche begon­ne­ne infra­struk­tu­rel­le Erschlie­ßung des Gelän­des ein ganz bedeu­ten­der Aspekt in einem weit grö­ße­ren Kon­text. Für Fors­ter hängt damit näm­lich zu einem guten Teil die Zukunft der Kreis- und Uni­ver­si­täts­stadt als zweit­größ­ter Wirt­schafts­stand­ort des Saar­lan­des ab. „Heu­te ist ein ganz wich­ti­ger Tag für Homburg.“

Fors­ter ist über­zeugt, dass die­se Pla­nung auch ver­fängt: „Mit­tel­stand und Hand­werk kön­nen hier eine Hei­mat fin­den“, unter­strich er die Bedeu­tung all jener, die Hom­burg neben der Auto­mo­bil­zu­lie­fer­indus­trie „zu dem gemacht haben, was es heu­te ist – zum zweit­wich­tigs­ten Wirt­schafts­stand­ort im Land.“

Bür­ger­meis­ter Micha­el Fors­ter freut sich, dass es mit dem neu­en Indus­trie- und Gewer­be­ge­biet los geht. 

Der Opti­mis­mus des Hom­bur­ger Bür­ger­meis­ters grün­det auf dem star­ken Inter­es­se, das Betrie­be und Unter­neh­men schon jetzt an dem Indus­trie­ge­biet zei­gen: „Vie­le Jah­re lang ist doch gesagt wor­den: Na ja, da erschlie­ßen wir mal das Gewer­be­ge­biet“, sagt Fors­ter. Und wei­ter: „Jetzt ist es end­lich so weit, heu­te ist es so weit!“

Ver­ständ­li­cher­wei­se kön­ne er natür­lich nicht sagen, wer sich aktu­ell für eine Ansied­lung in die­sem neu­en Indus­trie- und Gewer­be­ge­biet inter­es­sie­re. „Aber“, so mach­te Fors­ter deut­lich, „wir haben Anfra­gen noch und nöcher, teil­wei­se kom­men die­se Anfra­gen auch von Unter­neh­men weit über die Lan­des­gren­zen hin­aus“. Das sei ein ermu­ti­gen­des Zei­chen, dass es um den soge­nann­ten Besatz, also die Ansied­lung neu­er Unter­neh­men und das Schaf­fen neu­er Arbeits­plät­ze, gut bestellt sei.

Den wei­te­ren Ver­lauf der Maß­nah­me schil­der­te im Anschluss Mar­tin Orsche­kow­ski. Anhand der Abste­ckun­gen kön­ne man bereits den spä­te­ren Tras­sen­ver­lauf der Erschlie­ßung plas­tisch vor sich sehen. „Im rech­ten unte­ren Bereich wird die zukünf­ti­ge Lan­des­feu­er­wehr­schu­le ent­ste­hen“, beschrieb er.

Unmit­tel­bar nach Abschluss der Kanal­bau­ar­bei­ten wer­de im Früh­jahr 2025 mit dem Bau der Zufahrt zur ver­kehrs­tech­ni­schen Erschlie­ßung begon­nen. Die Pla­nun­gen für die Stra­ßen­ar­bei­ten und die Erschlie­ßung mit den Ver­sor­gungs­trä­gern Gas, Was­ser, Strom und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on wur­den durch die SeH, die die Gesamt­erschlie­ßungs­pla­nung betreibt, bereits abgeschlossen.

Orsche­kow­ski sagt: „Der ers­te Bau­ab­schnitt wird den Inves­to­ren in den Flä­chen eine mög­lichst freie Grund­stücks­ge­stal­tung ermög­li­chen. Die Gewer­be- und Indus­trie­flä­che kann je nach Pro­jekt­fort­schritt unmit­tel­bar durch einen bereits geplan­ten zwei­ten Bau­ab­schnitt erwei­tert wer­den, der pla­nungs- und finan­zie­rungs­tech­nisch bereits vor­liegt bezie­hungs­wei­se abge­deckt ist.“

Bericht: Kreis­stadt Hom­burg, Stabs­stel­le Kom­mu­ni­ka­ti­on und Öffent­lich­keits­ar­beit, Micha­el Klein [Ltg.], Jür­gen Krut­hoff, Lin­da Barth
Bil­der: Micha­el Klein/Stadtverwaltung Homburg

Stadtentwässerung Homburg
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